Wieviel bakteriostatisches Wasser brauche ich für 10 mg Peptid?
Für ein
10 mg Vial sind
1,0 mL bakteriostatisches Wasser empfohlen. Damit ergeben
10 Units auf einer U-100 Insulinspritze genau
1 mg Peptid pro Dosis. Brauchst du eine andere Dosis, einfach die Verhältnisse skalieren — oder den
Peptid-Rechner nutzen.
Wie viele Units sind 1 mg Peptid auf der Insulinspritze?
Das hängt von der Konzentration ab. Bei 10 mg Peptid in 1,0 mL Wasser entsprechen 10 Units = 1 mg. Bei 5 mg in 0,5 mL ebenfalls 10 Units = 1 mg. Bei 20 mg in 2,0 mL Wasser ebenfalls. Eine handelsübliche U-100 Insulinspritze hat 100 Units = 1 mL.
Welche Spritze brauche ich für Peptide?
Für Forschungspeptide werden U-100 Insulinspritzen empfohlen. Typische Größen: 0,3 mL (30 Units, für kleine Dosen), 0,5 mL (50 Units, der Klassiker) oder 1,0 mL (100 Units, für größere Volumen). Die Wahl hängt vom Dosisvolumen ab — kleinere Spritzen erlauben präzisere Dosierung.
Wie lange ist ein rekonstituiertes Peptid haltbar?
Mit bakteriostatischem Wasser: bis zu 28 Tage im Kühlschrank (2-8 °C), lichtgeschützt lagern. Mit sterilem Wasser nur 1-3 Tage. Niemals einfrieren-auftauen wiederholen — jeder Zyklus reduziert die Wirkstoffintegrität. Vial immer mit Rekonstitutions-Datum + Konzentration beschriften.
Was passiert wenn ich mehr oder weniger Lösungsmittel nehme?
Die
Peptidmenge im Vial bleibt gleich — nur die Konzentration ändert sich. Mehr Lösungsmittel = geringere Konzentration = mehr Units pro Dosis (z.B. 10 mg in 2 mL → 20 Units = 1 mg). Weniger Lösungsmittel = höhere Konzentration = weniger Units pro Dosis. Für individuelle Berechnungen den
Peptid-Rechner nutzen.
Welches Wasser zum Mischen von Peptiden?
Empfohlen wird
bakteriostatisches Wasser (BAC Wasser) mit 0,9% Benzylalkohol als Konservierungsmittel. Es ermöglicht eine längere Haltbarkeit der rekonstituierten Lösung (bis 28 Tage gekühlt). Steriles Wasser geht zur Not auch, hat aber nur 1-3 Tage Haltbarkeit. Bei uns im Shop:
Bac Water 10 mL.
Warum unterscheiden sich die Lösungsmittelmengen in der Tabelle?
Die empfohlene Lösungsmittelmenge wird so gewählt, dass sich runde Units pro mg ergeben — das macht die Dosierung praktisch. Bei 10 mg/1,0 mL sind 10 Units = 1 mg (leicht zu rechnen). Bei sehr großen Vials (z.B. 75 mg) wird die Menge angepasst, damit die Vial-Kapazität (typisch 3 mL) nicht überschritten wird.